Sammlung Historische Berliner Straßenbahnwagen der BVG

Triebwagen 14 (Typ TF26) Flachbahn der Hoch- und Untergrundbahngesellschaft Berlin

14 Nie Triebwagen 14 auf dem Betriebhof Niederschönhausen
© Foto: Lutz Stumpf

1902 nahm die Berliner Hoch- und Untergrundbahngesellschaft ihren Betrieb auf. Es gab Pläne, vom damaligen Endpunkt Warschauer Brücke ausgehend weitere Strecken zu bauen. Als Vorlauf diente eine eigene Straßenbahnlinie, die als "Flachbahn" bezeichnet wurde. Die Fahrzeuge waren zunächst in der Hochbahn-Werkstatt an der Warschauer Brücke beheimatet. Später, mit dem Neubau des Werkstattgebäudes in der Rudolfstraße, entstand hier eine eigene Wagenhalle im Untergeschoss des Neubaues. Heute befindet sich in dieser Wagenhalle ein Fitnesscenter.
Der Wagenpark der Flachbahn wurde 1926 durch fünf geschlossene Triebwagen ergänzt, die von der Firma "Christoph & Unmack" in Niesky geliefert wurden. Von der kurz vorher an die Berliner Straßenbahn gelieferte Großserie unterschieden sie sich vor allem durch das separate Fahrgestell, Holzlattensitze und Plattformen mit Schiebetüren.
1928 übernahm die Berliner Straßenbahn die Flachbahn. Triebwagen 14 aus dieser Serie erhielt die Nummer 4362.
1955 gelangte der Triebwagen dann nach Woltersdorf erhielt hier die Nummer 6 und wurde ab dem 03. Januar 1956 eingesetzt. Später war er dann unter der Nummer 10 unterwegs und wurde am 07. März 1970 ausgemustert.
Im Jahr 1979 gelangte der Wagen nach Berlin zurück und wurde der Sammlung historischer Fahrzeuge zugeteilt. Seine Restaurierung wurde begonnen.

Tw. 6 1965 als Triebwagen 6 in Woltersdorf
© Foto: Joachim Kubig

Bw. 1707 Triebwagen 14 in der Rudolfstraße
© Foto: Sammlung Kubig

Technische Daten:
Hersteller: Christoph & Unmack, Niesky
Typ: TF 26
Baujahr: 1926
Länge Wagenkasten: 10.000 mm
Breite Wagenkasten: 2.065 mm
Höhe: 3.670 mm
Eigenmasse: 12.800 kg
Sitzplätze: 24