Gehe zur Tafel

6. Modernisiert in die Zukunft:
Infrastruktur und Fahrzeugpark in neuem Gewand

Mit der Wende änderte sich auch für die Potsdamer Straßenbahn eine Menge. Ein neues Fahrplankonzept bedeutete im Mai 1990 das Aus für die Linie 2, dafür verkehrten die Linien 1 und 3 häufiger.

Bereits im September 1990 begann auf Höhe der Haltestelle Friedhöfe die Sanierung der Strecke nach Rehbrücke nach westlichem Standard.

Dabei erhielten Haltestellen neue Wartehallen und umgestaltete Bahnsteige, deren Höhenlage schon für den später beabsichtigten Betrieb mit Niederflurfahrzeugen angepasst wurde.

Die Gleisverlegung fand bei laufendem Betrieb statt. Der eingleisige Betrieb wurde durch Stabübergabe gesichert.

© Foto: Holger Schöne

In den Folgejahren bis 1992 wurde die gesamte Strecke bis zum Bahnhof Rehbrücke umfangreich saniert. Hinzugekommen war in der Wendeschleife Rehbrücke nun endgültig ein drittes Aufstellgleis.

Neben den Gleisen wurden auch Fahrleitung und Masten komplett erneuert, und auch die Straßenüberfahrten im Bereich Waldstadt II wurden mit zeitgemäßer Sicherungstechnik ausgerüstet.

Ein separates Abbiegegleis am Abzweig Waldstraße ermöglicht seit Mai 1993, dass die Bahnen mit Ziel Rehbrücke ohne „Stau“ an den abbiegenden Bahnen in Richtung Stern und Drewitz vorbeifahren können.

Auch bei den eingesetzen Fahrzeugen hat sich einiges getan. So wurden seit 1993 die Tatra-Bahnen modernisiert, und seit Herbst 1998 ist der Combino auf Potsdamer Gleisen im Einsatz.